Amtschef

Markus Brönnimann

Das Immobilienamt des Kantons Zürich wurde 2006 gegründet. Es befasst sich in der Rolle als Eigentümervertreter mit langfristigen und für die Nutzerdirektionen bedeutenden Aufgaben. Diese Aufgabe erfüllt es mit 110 Mitarbeitenden. Es ist zuständig für alle Liegenschaften und die damit verbundenen Services im Verwaltungs- und Finanzvermögen. Davon ausgenommen sind die Liegenschaften der Universität (Delegationsmodell) und jene der kantonalen Spitäler (Baurechtsmodell).

Die Kernprozesse und -aufgaben des Immobilienamts sind:

  • Steuerung und Betrieb der Liegenschaften des Kantons, unter Berücksichtigung des Bedarfs der Nutzerdirektionen und dem Erhalt der Bestandensbauten
  • Wahrnehmen der Eigentümerinteressen des Kantons Zürich durch Standards und Transparenz bei den Raumkosten
  • Kauf, Verkauf, An- und Vermietung, bzw. Pacht von Liegenschaften und Grundstücken
  • Steuerung der Bewirtschaftung der Verwaltungsbauten und der Liegenschaften im Finanzvermögen
  • Betrieb der Liegenschaften in der engeren Zentral- und der Bezirksverwaltung

Die Steuerung und der Betrieb erfolgen in Zusammenarbeit mit den Nutzerdirektionen. Das Immobilienmanagment, bzw. das Portfoliomanagement ist dabei das Kompetenzzentrum für die Erarbeitung von Strategien und die Identifikation und Beauftragung von geeigneten Massnahmen für deren Umsetzung. Es sorgt zudem in enger Abstimmung mit dem Facilitymanagement für die dauernde Gebrauchstauglichkeit der Liegenschaften unabhängig von der aktuellen Nutzung.

Das Propertymanagement sorgt für die marktgerechte An- und Vermietung und Verpachtung von kantonalen Liegenschaften und Grundstücken von und an Dritte.

Das Assetmanagement verantwortet alle grundstücksbezogenen Geschäfte wie Landerwerb, Enteignung, Baurechte und den Verkauf von nicht mehr benötigtem Eigentum. Es führt die Immobiliengeschäfte des Strassen-, des Natur- und Heimatschutz- und des Fluglärmfonds.

Das Facilitymanagement steuert alle Betreiber von kantonalen Liegenschaften. Neben dem Erbringen von zentralen Dienstleistungen, wie z.B. Rahmenverträgen für den gemeinsamen Einkauf, sorgt es mit Standards, Benchmarks und Beratung für eine sukzessive Senkung der Betriebskosten.

Die Facility Services sind die Betreiberorganisation für die engere Zentralverwaltung, die Bezirksverwaltung und die Klosterinsel Rheinau. Sie haben den Anspruch bezüglich Kosten und Qualität der führende Betreiber im Kanton zu sein.

Das Immobilienamt ist für alle Direktionen das Querschnittsamt für alle Fragen und Services zu Immobilien. Dienstleistungsorientierung und Kundenzufriedenheit sind zentrale Konzepte für unsere Arbeit.

Das Projekt «Weiterentwicklung Immobilienmanagement (WIM)» ist für die nächsten drei Jahre das wichtigste Entwicklungsprojekt. Damit will der Regierungsrat die Grundlage schaffen, um das Immobilienportfolio des Kantons in Abstimmung mit dem Kantonsrat effektiv steuern zu können.

Gegenüber dem Regierungs- und Kantonsrat sorgt das Immoblienamt für ein adäquates Reporting, so dass diese Gremien ihre Steuerungsaufgabe wahrnehmen können.
Standards und eine transparente Verrechnung der Raumkosten sind die Grundlage für die effiziente Nutzung der Liegenschaften des Kantons. Das Immobilienamt nimmt diese Aufgaben als Eigentümervertreter wahr.

Das Immobilienamt ist zwar jung, für das Funktionieren der öffentlichen Hand leistet es aber im Hintergrund einen wichtigen Beitrag. Wir sind stolz, diesen Beitrag leisten zu dürfen.

Markus Brönnimann ist seit 1. September 2016 Amtschef des Immobilienamtes. Er ist Betriebswirt (lic. oec. HSG) und eidg. dipl. Organisator. Er wohnt in Herisau AR.