Klosterinsel Rheinau

Neues Leben für die Klosterinsel Rheinau

Seit dem Auszug der psychiatrischen Klinik im Jahr 2000 standen die Gebäude der Klosteranlage Rheinau leer. Im Mai 2007 beschloss der Regierungsrat, die Nutzung der Klosterinsel neu zu überdenken. Das daraufhin vom Immobilienamt (IMA) entwickelte Nutzungskonzept, das den Betrieb eines Musikzentrums, einer Hauswirtschaftsschule, eines Gastronomieteils sowie eines Museums vorsah, wurde 2009 vom Regierungsrat bewilligt. Die Herausforderung bei diesem Konzept bestand darin, dass für rund 400 Räume und 24‘000 qm Geschossfläche in einer sensiblen Umgebung eine adäquate Nutzung gefunden werden musste.

Nachdem der Kantonsrat im September 2012 mit grossem Mehr einem Objektkredit von 28,5 Millionen Franken für die Musikinsel Rheinau bewilligt hatte, konnte das Musikzentrum mit Hotelbetrieb am 24. Mai 2014 den Betrieb aufnehmen. In einer zweiten Etappe wurden Räumlichkeiten für die Hauswirtschaft an Mittelschulen (HWM) sowie für einen Gastronomiebetrieb umgebaut. Für letzteren hat das IMA einen Pächter gesucht und mit der Binz Gastro AG auch gefunden. Das Konzept für das Restaurant auf der Klosterinsel besteht aus einer einfachen Gastronomie mit rund 80 Innen- und 150 Aussenplätzen. Das Lokal dient als beliebter Ausflugsort und Treffpunkt. Für feierliche Anlässe, Bankette und andere Veranstaltungen steht im Obergeschoss der rund 250 m2 grosse, wiederhergestellte Mühlesaal mit einer separaten Cateringküche zur Verfügung. Die Hauswirtschaftskurse sind anfangs 2018 eingezogen, die Gastronomie ist seit Mai 2018 in Betrieb.

Der Kreditantrag für die Umbauarbeiten des Museumsteils folgt zu einem späteren Zeitpunkt.